Die Dritte konnte am Donnerstagabend einen versöhnlichen Schlußpunkt hinter eine durchwachsene Saison setzen. Mit 2525:2373 gelang zudem die Revanche für die Hinspielniederlage in Oberglaim. Die Gäste starteten zwar etwas zügiger in die Partie und konnten sich leicht absetzen, doch Schub um Schub kämpften sich unsere Startspieler heran. Holger Daser (410) war letztendlich Fritz Hatzl (364) deutlich überlegen, wogegen Chris Anker (415) einige Holz gegen Alfred Härtel (421) abgeben mußte. Mit 40 Holz plus ging die Landshuter Mittelachse ins Rennen. Marcel Vogt (416) plagte eine gereizte Achillessehne und hinderte ihn an größeren Taten, letztendlich rechte es allemal gegen Michael Betz (364). Mathias Wittmann haderte anfangs mit sich und der Welt,
trumpfte dann aber mächtig auf und erzielte exakt 444 Holz. ( der Schnaps steht noch aus !) Robert Macht (429) war da quasi machtlos. Somit konnten unsere beiden Schlußspieler locker aufgaloppieren. Sven Wassereck kam leider überhaupt nicht ins Spiel und mußte mit 379 Holz nochmals einige Steckan gegen Siegrfried Betz abgeben. Das Highlight des Tages liefert dann Ersatzspieler Dany Wehlauch, der ganze 461 raushaute ! Christian Hilz (387) konnte da nur staunend zusehen. Ob's nun wirklich das letzte 100-Kugel-Spiel war wird sich in der nächsten Saison zeigen.
Es war wieder einmal einer dieser nie enden wollenden Abende. Trotz zahlreicher Unterstützung konnte die Dritte in Ergolding nix zählbares erwirtschaften. Mit 2469:2404 gab's eine eindeutige Niederlage. Dabei lief's anfangs recht gut für die BMW-Jungs. Dieter Dittrich (404) verlor einige Holz gegen Holger Daser (411) und Wolfgang Auserwählt (410) gab 15 Holz gegen Sven Wassereck
ab der mit 425 (153 geräumt) den BMW-Bestwert des Abends erzielte. Doch dann wendete sich das Blatt. Martin Brunnhuber (433) holte gegen Chris Anker (413) 20 Holz zurück und Fred Müller (383) war im Duell Not gegen Elend ( in diesem Fall unser Richard Ulrich mit 366) der Glücklichere. Obwohl Erwin Frantz (402) gegen Mathias Wittmann (411) einige Holz verlor waren die Ergoldinger guter Dinge. Zu Recht, denn Hans Neumeier legte ein Null-Fehler-Strategie auf's Parkett, erzielte mit 437 den Tages-bestwert und versohlte Kapitän Joachim Kluge, der mit 378 erneut indiskutabel spielte, ordentlich den Hintern. Die verbalen
Scharmützel nach der fünften Paarung waren dank der humorvollen Kommentare der beiden Schlußspieler schnell vergessen.
So soll es sein: unser Sport ist Hobby und soll Spaß machen, auch wenn's manchmal einfach "sch..." läuft. Am Donnerstag ist der letzte Kampf und irgendwie sind dann alle froh das diese verkorkste Saison vorbei ist.
Schade,schade, schade, so das Fazit vom Donnerstag Abend. Ein spannendes Derby geht im Endspurt verloren ! Niederlagen  gegen den EVL schmerzen besonders, das Thema " Wer  ist der bessere in der Stadt" zählt hier besonders ! Dabei waren unsere Jungs am Anfang recht gut unterwegs. Marcel (451) hatte Helmut Erber (409) sehr gut im Griff. Mathias Wittmann (417) fand seine Gassen nicht und haderte mit vielen unglücklichen Schüben. Sein Gegner Martin Renner war mit 428 Holz unwesentlich besser, der Zwischenstand nach den Startpaarungen: + 31 Holz. Unsere Mittelachse hat dagegen ziemlich rumgepröpfelt.
Kapitän Joachim Kluge, wieder auf den ungewohnten Bahnen 1/2 kam überhaupt nicht ins Spiel und war heilfroh, mit 386 nicht wieder so blamabel unter zu gehen wie letzte Woche. Trotzdem konnte er Simon Ebner ( 376) noch ein paar Holz abnehmen.
Chris Anker kam auch nicht ins Spiel, gurkte ganze 404 Holz raus und gab gegen Simon Zehentbauer (452) satte 48 Zähler ab.
Ergo: - 17 Steckan. Sven und Holger hatten damit eine schwere Hypothek zu tragen, machten Ihre Sache aber sehr gut. Voll konzentriert holten sie Holz für Holz auf. Nach der ersten Bahn waren die Führung wieder die unsere. Sven holte sich mit 454 Holz auch den Titel den Tagesbesten und kämpfte Günter Kaiser ( 449) nieder. Holger verlor nach bravuröser erster Bahn den Faden,
kam "nur" noch auf 432 Holz und mußte zusehen, wie KH Weinzierl mit 447 Holz den Sack für den EVL zumachte. Mit 2544:2561 war das Mannschaftsergebnis für beide Teams gut, die Bilanz allerdings nur für den EVL positiv. Am Dienstag geht's bereits nach Ergolding. Schau ma moi, na seng mas scho.
Leider muß ich mich an dieser Stelle wiederholen: Der 1979er Hit der Boomtown Rats hat immer noch Gültigkeit: "i don't like Mondays". Diesen Makel haben die Postler und der VfL Achdorf gemeinsam. Unser Tag ist der Donnerstag. Zum Spiel selber gibt's leider nicht viel zu sagen. Der SPielbeginn wurde vorverlegt auf 18:30 Uhr und irgendwie waren nur der Kapitän und Mathias anwesend und unser Edelreservist, der König der Fischbrater Schorsch Wild. Also mußten wir beide völlig ungewohnt und unvorbereitet anfangen. Entsprechend waren die Ergebnisse. Kapitän Joachim Kluge mit einem rabenschwarzen Tag und unterirdischen 335 gegen Diether Gottstein (387) und Mathias trotz 400 gegen Erich Leder (452) ebenfalls um 52 Holz unterlegen. Damit war die Messe schon gelesen. Helmut (399) gegen Aushelfer  Rudi Mohr (421) unterlegen, Chris Anker (409) gegen Anton Helm (401) leicht im Vorteil, der Vorsprung hingegen wuchs nochmals an. Einzig die beiden Schlußpaarungen boten Leistungen auf Augenhöhe. Der 500er Star der Postler, Walter Hörmann kam trotz "Heilig-Geist-Stüberl-Schnitzelsemmel" auf 437, unser Holger haute sehr gute 457 raus und holte den Titel des Tagesbesten. Rudolf Arbinger (438) spielte konstant gut und konnte unsern Sven (422) entsprechend beeindrucken. Ehrlich gesagt waren wir BMW'ler froh als alles vorbei war. Schwamm drüber, in 14 Tagen wartet der EVL !
Eine vage Hoffnung bestand vor dem Spiel, dem aktuellen Tabellenführer ein Bein zu stellen. Das es eine derart dominante Vorstellung wird hätte sich keiner aus der Dritten träumen lassen. Die Niederlage im Hinspiel war bitter, die Rache zuckersüß.
Von Beginn an spielten alle wie  aus einem Guß. Holger (436) und Marcel ( 431) legten den Grundstein für den souveränen Erfolg. Die Dingolfinger konnten von Anfang an nicht Schritt halten. Franz Sedlmaier (385) und Manuel Trettenhann (387) mußten 95 Holz Rückstand quittieren, damit wa eine Vorentscheidung gefallen. Die Mittelpaarung hatte mit etwas mehr Gegenwind zu kämpfen. Aushelfer Walter Zimmer hängte sich richtig rein (442) um am Ende gegen Heinz Heubl (436) die Nase vorn zu haben. Matthias Wittmann (437) hatte gegen Kevin Trettenhann (382) leichtes Spiel. Der Vorsprung war uneinholbar auf 156 Holz angeschwollen. Da kann man hinten rauf locker aufspielen. Sven hatte Startschwierigkeiten, schraubte sich aber mit der zweiten Bahn auf 445, der Kapitän erzielte 431 Holz. Die Dingolfinger Josef Parzl (414) und Jürgen Suttner (408) konnten die Niederlage nicht mehr verhindern. Mit dieser Einstellung brauchen wir uns auch vor der Post nicht zu verstecken. Die Postler fordern am 15.02.Uhr  um 18:30 zum Showdown auf den 09-Bahnen.
Das ewig junge Duell zwischen BMW und dem E ETSV 09 konnten die Jungs von der "Dritten" nach Startschwierigkeiten ganz locker und deutlich heimschaukeln. Passend zum Fasching gab es ein Plus von 111 Holz, die erzielten 2581: 2470 waren auch nicht von schlechten Eltern. Für beide Teams geht's derzeit um viel. Beide irgendwie hinten in den Abstiegskampf verwickelt,
für beide zählt jeder Punkt aus dieser Begegnung doppelt. Die 09er starteten etwas zügiger und erspielten sich auf den ersten 10-15 Schub leichte Vorteile, ehe unsere Jungs aufwachten. Beim ersten Bahnwechsel sahen viele schon " de g'mahde Wies'n". Holger Daser war saustark unterwegs, ehe ihn eine Handverletzung einbremste. Er erzielte 412 Holz gegen Roland Ascherl (422).
Marcel Vogt, emsig wie immer, erzielte 434 Holz gegen Michael Rückerl (405) der auf der zweiten Bahn stark aufspielte. In den Mittelpaarungen egalisierte Dany Wehlauch mit 428 Holz den 09-Routinier Sepp Urzinger (422), Mathias Wittmann hingegen erwischte einen Sahnetag. Mit 467 Holz, davon 176 geräumt,  spielte er Georg Sedlmaier (400) förmlich an die Wand und übergab einen komfortablen Vorsprung ans Schlußduo. Sven Wassereck (436) holte gegen Wilhelm Lutzenberger (410) weiter Pluspunkte, wogegen Kapitän Joachim Kluge erneut enttäuschte. Ganze 262 Holz auf die Vollen, ein Zauberhut voll Schubvarianten, danke guter 142 Holz noch auf 404 gerettet und doch gegen Hans Wanzek (411) ein paar Holz verloren.
Für den nächsten Kampf gegen Dingolfing gilt es, diese Leistung nochmals abzurufen, wenn wir eine reelle Chance haben wollen.
Wia sagt da Franzl immer: "Schau ma moi, na sen'g ma's scho".
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