... haben die Herren von BMW 2 am Sonntagnachmittag an der Säbener Straße.
Gegen die gastgebenden Germanen, immerhin Tabellenzweiter hinter den weiter unangefochtenen Hallbergmoosern, reichte es beim 3:5 zwar am Ende nicht zum erhofften Sieg, aber immerhin zu drei vielleicht noch wichtigen Mannschaftspunkten, wenn es in der Endabrechnung um den Klassenerhalt geht.
Während Lars Lungwitz einmal mehr mit den Bahnverhältnissen haderte, dennoch auf solide 542 Holz kam, aber den Mannschaftspunkt am Ende doch seinem Gegner Michael Klopp (572) überlassen musste, ging Routinier Franz Erber hochmotiviert auf die Bahn. Besonders ins Volle konnte er restlos überzeugen; er spielte mit 601 Holz Tagesbestleistung aller Akteure und fuhr gegen Klaus Wodtke (560) folgerichtig auch den wichtigen Mannschaftspunkt im Startpaar ein.
Einen ganz ähnlichen Verlauf nahm das Spiel auch in der Mittelpaarung: Michael Gerstmayr hielt lange Zeit mit, konnte aber in den entscheidenden Würfen nicht punkten und verlor sein Duell gegen Gastgeberspielführer Martin Kistritz am Ende doch noch deutlich mit 541 zu 574 Holz. Eine reine Nervenschlacht entwickelte sich parallel im Duell der "alten Bundesligahaudegen": Werner Stössl spielte auf Seiten der Münchner ungewohnt zerfahren, was sein Landshuter Kontrahent Thomas Steindl zu nutzen verstand. Mit 2,5:1,5 Satzpunkten und 561 zu 542 Holz rang er den schnittbesten Hausherren nieder, sodass das BMW-Schlusspar bei relativ augeglichenem Spielstand in die Partie ging.
Obwohl nicht nur in dieser Spielphase viele freundliche Angebote der Münchner kamen, lehnten sowohl Kapitän Matthias Littich als auch Bastian Attenberger bis zum Ende dankend ab und mussten deswegen eine Niederlage um 30 Gesamtholz quittieren. Littich holte sich trotz einer schwachen Räumleistung zwar zumindest noch den Mannschaftspunkt gegen Schwojer bei 561 zu 543, doch Attenberger kam gegen Weiß nicht recht in die Gänge und musste seinem Gegner schließlich deutlich den Vortritt lassen (524:574).
Bei leichtem Schneefall machte man es sich aber im Anschluss dennoch vor der Heimfahrt beim Bus gemütlich - mit einer leckeren Brotzeit und - wen wundert's bei der Truppe? - viel guter Laune.
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